Actions

Work Header

I hate that I saw you again last night

Summary:

Peter brauchte keine Aufforderung, um auf dem schmutzigen Boden der Clubtoilette auf die Knie zu gehen.

Peter ist mit Kelly feiern, als er Skinny wieder sieht. Und leider hat Peter immer noch nicht gelernt, ihm zu widerstehen.

Notes:

[why are you here - machine gun kelly]

Snippet aus einer neuen Reihe, an der ich arbeite, weil ich grade irgendwie nichts schreiben kann und ich dachte, ich probier's stattdessen mal mit pwp, da kann ich eh noch Übung gebrauchen.

(side note: Ja, Peter geht hier Kelly fremd. Nein, die beiden haben absolut keine gute oder gesunde Beziehung.)

Work Text:

Peter brauchte keine Aufforderung, um auf dem schmutzigen Boden der Clubtoilette auf die Knie zu gehen.

Der kurze Augenkontakt durch die Menge, zusammen mit dem Blick, den Skinny ihm zugeworfen hatte, nachdem die Kabinentür hinter ihm zugefallen war, waren genug gewesen, um Peters Schwanz unangenehm gegen die viel zu enge Jeans drücken zu lassen.

Zwar ging Peter zuzugeben, dass er Skinny vermisst hatte, eindeutig zu weit, selbst wenn es nur vor sich selbst war. Aber Peter hatte definitiv das Gefühl von Skinny vermisst, der sich zwischen Peters geöffnete Lippen schob, den Geschmack auf seiner Zunge, und der sanfte Schmerz der Finger, die sich in seine Haare krallten und ihm den Rhythmus vorgaben.

Es war einfach schon wieder viel zu lange her. Nicht Sex allgemein, aber die Art von Sex, bei der sich für eine Weile alle Gedanken verabschiedeten, der ihm die Knie weich werden ließ, der dafür sorgte, dass er so hart kam, dass er Sterne sah, ohne sich überhaupt angefasst zu haben. Sex, wie er ihn mit Skinny hatte. Kein vorsichtiges miteinander schlafen, sondern gefickt werden, bis er nur noch um Erlösung betteln konnte.

Peter wäre sogar damit zufrieden gewesen, hier auf den Knien mit Skinnys Schwanz im Mund in seine Jeans zu kommen, aber Skinny zog ihn schon nach wenigen Momenten wieder auf die Beine und drängte ihn mit dem Gesicht gegen die Kabinenwand.

“Hose runter.” Peter ließ es sich nicht zweimal sagen.

Obwohl seine Finger nicht ganz gehorchen wollten, schaffte er es, sich aus seiner Jeans zu befreien. Hinter ihm hörte er ebenfalls das Geräusch eines Reißverschlusses, gefolgt von Knistern von Plastik. Kaum hatte Peter sich die Hose von den Hüften geschoben, spürte er schon mit Gel befeuchtete Finger, die seinen Eingang umspielten, Peter einen Moment Zeit gaben, zu widersprechen, bevor Skinny zwei Finger in ihn schob.

Peter war sich recht sicher, dass sie allein in den Toiletten waren und die Musik von draußen zusätzlich einiges übertönte, dennoch gab er sich Mühe, ein Stöhnen zu unterdrücken, hatte sich heute schon genug Blöße gegeben.

Er wusste nicht, wohin mit seinen Händen, also nutze er sie, um sich an der kalten Wand abzustützen und seinen Kopf darauf zu legen, was ihm zumindest ein klein wenig würdevoller erschien.

Skinny gab sich selten viel Zeit mit der Vorbereitung, außer er wollte Peter quälen, aber dafür war jetzt definitiv nicht die richtige Gelegenheit. Methodisch weitete ihn Skinny, stieß seine Finger ein paar Mal in Peter, bedacht darauf, nicht diesen einen Punkt zu treffen. Peter versuchte, den Fingern entgegenzukommen, doch da entzog sie Skinny ihm schon wieder.

“Ich seh dir zwar gerne dabei zu, wie du dich auf meinen Fingern fickst, aber das müssen wir auf ein ander Mal verschieben.” Er gab ihm einen Klaps. “Na komm schon, mach die Beine noch ein bisschen weiter auseinander für mich.”

Skinny rieb seinen Schwanz zwischen Peters Arschbacken, entlockte Peter ein Stöhnen während er den Rücken durchstreckte, seine Hüften noch weiter nach hinten drängte und die Füße so weit auseinander stellte, wie es eben mit Jeans um die Knöchel ging.

“Hm, brauchen wir überhaupt nen Gummi? Ich könnte dich auch einfach so nehmen, schön tief in dir abspritzen, dass du auch noch länger was davon hast. Dann kannst du zusehen, wie du das deiner Süßen später erklärst.”

Peters Schwanz zuckte leicht bei dem Gedanken. Zu gerne würde er Skinny ohne Barriere spüren, wissen, wie es sich anfühlte, wenn er in ihm kam, den ganzen Tag mit Skinnys Sperma in sich rumlaufen.

Doch bevor Peter abwägen konnte, ob es nicht vielleicht das Risiko wert war, hörte er, wie Folie aufgerissen wurde und spürte kurz darauf wie sich Skinny in ihn schob und erst innehielt, als er endlich vollständig in Peter versenkt war.

“Mach endlich!” Peter versuchte, seinen Worten Nachdruck zu verleihen, indem er seine Hüfte nach vorne bewegte, doch Skinnys Griff hielt in an Ort und Stelle.

“Weiß ja nicht, wie lang es her ist, dass jemand deinen süßen Arsch hatte. Und ich will dir doch nicht weh tun.” Skinnys Stimme triefte vor Hohn, doch es lag auch noch etwas anderes darin.

Natürlich tat Skinny ihm sehr wohl gern weh, wenn Peter das wollte. Aber das war es nicht. Bei jemand anderem hätte Peter vielleicht Eifersucht vermutet, doch bei Skinny traute er sich nicht mal ansatzweise, auch nur in diese Richtung zu denken.

Trotzdem hätte Peter ihm beinahe versichert, dass sein Arsch seit seinem letzten Mal mit Skinny nichts außer Silikon gesehen hatte, doch letztendlich ging es ihn nichts an und vielleicht war es auch besser, wenn Skinny nicht wusste, dass er das hier nur mit ihm tat.

“Du genießt es, mir weh zu tun, also spiel dich nicht so auf.”

“Ganz wie du willst.”

Skinny zog sich aus ihm zurück und Peter wollte sich schon beschweren, als er unsanft umgedreht wurde und nur ein überraschter Laut seinen Mund verließ. Skinnys Hand zog Peters rechten Oberschenkel um Skinnys Hüfte und diesmal drang er wesentlich unvorsichtiger in Peter ein.

Ohne Peter auch nur einen Atemzug zu gönnen, begann Skinny in ungeduldigem Rhythmus in ihn zu stoßen und Peter beeilte sich, sich auf Skinnys Schultern abzustützen.

“Zufrieden?” Skinny klang nicht einmal ansatzweise so angestrengt, wie er es Peters Meinung nach sollte.

Er hätte es nie laut gesagt, aber Peter war dankbar für den Positionswechsel, genoss es, sehen zu können, wie der übliche spöttische Gesichtsausdruck etwas Natürlicherem wich. Außerdem gab es Peter mehr Handlungsspielraum.

So nahm er, anstatt zu antworten, eine Hand von Skinnys Schulter und zog ihn in einen Kuss. Gott, wie er das vermisst hatte. Der perfekte Rhythmus, mit dem Skinny ihn fickte, Skinnys Lippen, die sich gierig gegen seine bewegten, selbst den widerlichen Geschmack der Zigarette, die Skinny vermutlich noch kurz vorher geraucht hatte.

Peter grub seine Hand in Skinnys Haare, krallte sich dort fest, während er versuchte den Stößen entgegenzukommen und nicht an den Grund zu denken, warum er Skinny so lange aus dem Weg gegangen war.

Skinnys Rhythmus wurde langsamer und kontrollierter. Endlich traf er den richtigen Punkt und Peters Hinterkopf machte Bekanntschaft mit der Kabinenwand. Peter stöhnte nun ungehemmt, Hitze sammelte sich in seinem Unterleib und er wusste, dass er nicht mehr lange brauchen würde, seine Hüfte zuckte und seine Muskeln zogen sich um Skinny zusammen.

“Scheiße, Shaw, wenn du nur nicht so eine perfekte kleine Schlampe wärst.” Peter stellte mit Genugtuung fest, dass Skinny nun auch außer Atem klang.

Skinnys Bewegungen wurden wieder schneller, seine Finger bohrten sich in Oberschenkel und Hüfte, zogen Peter noch tiefer auf seinen Schwanz, und Peter wünschte sich, dass er die Spuren noch tagelang behalten dürfte, während er gleichzeitig hoffte, dass Skinny bloß keine blauen Flecken hinterließ.

Skinny stieß härter zu, verlor langsam seinen Rhythmus, traf aber immer wieder genau den richtigen Winkel, bei dem Peter kurz schwarz vor Augen wurde und der nun auch den letzten Gedanken aus seinem Gehirn verbannte.

Peter wusste nicht, ob sie tatsächlich noch allein waren oder ob sie jemand hören konnte, doch den Punkt, an dem ihn das kümmerte, hatte er schon längst überschritten.

Er wollte unbedingt kommen, nahm sämtliche verbleibende Konzentration zusammen, um Worte zu formulieren.

“Skinny, bitte, ich brauch-”

“Du darfst.”

Peter schaffte drei Stöße in seine eigene Hand, bevor er sich über seine Finger ergoss, ein Laut auf den Lippen, der verdächtig nach Skinnys Namen klang. Dieser hatte die Güte, das zu überhören.

“Fuck, so brav für mich”, brachte Skinny abgehakt hervor, während sich sein Griff verstärkte und er Peter durch seinen Orgasmus fickte.

Peter befand sich irgendwo im Nebel zwischen Lust und Überstimulation, kurz davor zu viel zu werden.

Noch drei harte Stöße, bevor Skinny sich endlich tief in Peter versteifte und Peter sich wünschte, sie hätten doch das Kondom weggelassen, damit er spüren könnte, wie Skinny heftig in ihm kam und später aus ihm heraustropfte.

Skinnys Kopf kam für einen kurzen Moment auf Peters Schulter zum Liegen und Peter atmete die vertraute Mischung von Rauch und Haarspray ein, erlaubte sich, für zwei Herzschläge die Augen zu schließen, bevor Skinny wieder in Bewegung kam.

Er ließ Peter los und zog sich langsam zurück. Skinny entsorgte das Kondom und reichte Peter ein wenig Klopapier.

Ohne Skinnys Hände fiel es Peter auf einmal schwer, sich noch auf den Beinen zu halten, doch er schaffte es, sich notdürftig sauber zu machen.

Schweigend zogen sie ihre Hosen hoch, Skinny steckte Peters Shirt ordentlich zurück in die Hose.

Sie gaben sich gegenseitig einen letzten prüfenden Blick und bevor Skinny wieder ohne ein Wort verschwinden konnte, beugte sich Peter noch ein letztes Mal zu ihm.

Skinny ließ ihn einfach gewähren, erwiderte den Kuss schließlich doch und wich dann viel zu schnell zurück.

“Also dann, Shaw. Man sieht sich.”

Ein letzter Blick und schon war Skinny durch die Kabinentür verschwunden. Peter hörte kurz den Wasserhahn laufen, dann erneut eine Tür.

Seufzend ließ er sich auf den geschlossenen Toilettendeckel sinken. Peters Muskeln waren steif und seine Hüfte schmerzte. Peter spürte noch immer das Brennen Skinnys Finger auf seiner Haut.

Er zählte fünfzehn Atemzüge ab, bevor er aufstand, sich das Gesicht und die Hände wusch und dann ebenfalls die Toiletten verließ.

Von Skinny war keine Spur mehr zu sehen.

 

Kelly war glücklicherweise zu betrunken, um zu bemerken, dass er viel zu lange weg gewesen war und dazu noch ihren Drink vergessen hatte.

Peter hatte immer noch den Geruch von Schweiß und Zigarettenqualm in der Nase, als er zu ihr trat.

Kelly lächelte und zog ihn an sich. Der Kuss schmeckte ekelhaft süß.